


Hotel Alpenland ****
Kressbrunnenweg 6
6456 Obergurgl
Ötztal - Tirol - Österreich
Tel. +43 5256 6337
info@hotelalpenland.at





TIMMLSJOCH
Die Fahrt über das 2.509 m hohe Timmelsjoch durch die Ötztaler Gletscherwelt in die Südtiroler Weinberge des Passeiertales nach Meran und weiter in den Süden bleibt ein unvergessenes Erlebnis. Die "heimliche Lücke" in den Alpen oder der direkte Weg in den Süden erschließt dem Auto-Touristen die schönsten Gebiete Nord- und Südtirols. Unterwegs gibt es zahlreiche Halte- und Aussichtspunkte.
Erfahrungsgemäß bleibt das Timmelsjoch von Oktober bis Ende Mai gesperrt. (Wintersperre)
STUIBENFALL - Der größte Wasserfall Tirols
Über insgesamt 159 Meter und zwei Steilstufen stürzt der "Horlachbach" ins Tal, meterhoch ragen die Wasserfahnen in den Himmel. Diese Wasserstaub-Wolken geben dem gewaltigen Naturschauspielt auch seinen Namen: "Stuibenfall". Der Wasserstaub erfreut die Besucher mit seiner natürlich erfrischenden Wirkung, darüber hinaus fördert er auch noch die Gesundheit. Eine einzigartige Alpenflora verleiht dem Stuibenfall ein würdiges Ambiente und an sonnigen Tagen setzt oft ein großer Regenbogen einen bunten Höhepunkt. Besonders sehenswert: die natürliche Steinbrücke über den reißenden Gebirgsbach.
ROFENHÖFE
Rofen ist die höchstgelegene, ganzjährig bewirtschaftete Dauersiedlung der Ostalpen auf 2.013 m Seehöhe.
HOHLER STEIN
Der Hohle Stein bei Vent (2.050 m) ist eine Jäger- und Hirtenstation der Steinzeit (8. bis 4. Jahrtausend v.Chr.). Archäologische Ausgrabungen bei Vent machen klar, dass schon ab 8.000 v.Chr. die Region zu den Jagdrevieren der mittelsteinzeitlichen Wildbeuter gehörte.
ÖTZI DORF
Seit der Entdeckung des Mannes im Eis - Ötzi genannt - im Jahre 1991, wurde das Ötztal um eine kulturelle Sensation reicher. Die weltberühmten Funde aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. bilden ein archäologisches Aushängeschild für das gesamte Ötztal, und sind, wie der Name der Gletschermumie schon sagt unwiderrufbar mit diesem Tal und seinen Bergen verbunden. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Ötztal archäologisch gesehen völlig unerschlossen. In der Folge intensivierte man die Forschungen und heute wissen wir, daß der früheste Aufenthalt des Menschen bereits ab 8000 v. Chr. nachgewiesen ist. Die hinterlassenen Spuren der urgeschichtlichen Bewohner bleiben dem Auge der Allgemeinheit sehr oft verborgen. Zu spärlich ist meist der archäologische Befund. Durch Umsetzung des archäologischen Kontextes in Form von entsprechenden Rekonstruktionen, Ergänzungen und Modellen kann der Alltag vorgeschichtlicher Zeiten sichtbar und gegenständlich vermittelt werden. In diesem Sinne entspricht der archäologische Freilichtpark "Ötzidorf" dem museumspädagogischen Trend, Wissenschaft auf verständliche Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
ALTER DORFKERN ÖTZ & TURMMUSEUM
rotz reger Bautätigkeit seit dem Zweiten Weltkrieg und trotz dem spürbaren Wunsch nach zeitgemäßem Wohnen blieb im alten Oetz glücklicherweise noch vieles unversehrt erhalten. Besonders malerisch ist der architektonisch unverfälschte Kern des alten, enggebauten Haufendorfes.
NATURTHERME
Vom Bauernbad'l zur Thermengemeinde: Zu den Eigentümlichkeiten des Ötztales gehören unter anderem auch seine Schwefelquellen. Am bekanntesten sind die unterirdischen Quellen, die den "Schwefelsee" unterhalb der Amberger Hütte speisen und die Schwefelthermen in Längenfeld.
HEIMATMUSEUM
Das Museum in Lehn bei Längenfeld dokumentiert den bäuerlichen Lebensraum und Lebensstil im Ötztal bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Der Kern des Museums ist ein Paarhof mit einem Vorrats-Speicher. Daneben steht ein geblocktes Seitenflurhaus aus dem 17. Jahrhundert. Es vermittelt besonders gut die bescheidenen Umstände, unter denen die Bevölkerung lange Zeit gelebt hatte. Der Komplex wird ergänzt durch eine Reihe von landwirtschaftlichen Anlagen betrieben durch die Wasserkraft des Lehnbaches. Eine reiche Sammlung an verschiedensten Geräten vervollständigt das Ensemble. Dazu gehören etwa eine Säge, eine Mühle und der so genannte "Pluidl". Flachs, im Ötztal "Haar" genannt, war bis ins 19. Jahrhundert die Haupteinnahmequelle der Ötztaler Bauern. Der "Pluidl" diente als Maschine zum Flachsbrechen.
PIBURGER SEE
Eigentlich aus einer Naturkatastrophe heraus entstanden, ist der Piburger See heute das Wahrzeichen und Naturjuwel von Oetz. Ursprünglich war die Senke des Sees eine alte Talfurche paralell zum Ötztal. Nach der letzten Eiszeit hat ein gewaltiger Bergsturz diese Senke an ihrem südostlichen Ende versperrt und die gesamte Talsohle bedeckt. Dadurch hat sich ein See aufgestaut. Bedingt durch die Lage im Kristallgestein besitzt der Piburger See sehr weiches Wasser. Im Hochsommer steigt die Oberflächentemperatur auf bis zu 24 ° C. Der See ist durch seine landschaftlich überaus reizvolle Lage ein beliebtes Ausflugsziel für Schwimmer und Wanderer.
GEOLEHRPFAD FORCHET
Der Forchet, ein weitläufiges, bewaldetes Bergsturzgelände, eine einzigartige - vom Menschen nur unwesentlich verändere Landschaft, hebt sich scharf vom umliegenden Kulturland im vorderen Ötztal ab. Das vor knapp 3.000 Jahren aus der Tschirgantwand herausgebrochene Bergsturzmaterial im Ausmaß von 180 m³ hat das vordere Ötztal sichtbar bis Ambach und über Sautens hinaus verschüttet. Der Inn und die Ötztaler Ache mussten sich mühsam einen Weg durch die Pflanzen- und Tierwelt. Auch den Menschen ging es nicht viel besser, zumal das ganze Gebiet von einer chaotischen Ansammlung an Bergsturzblöcken übersät war. - Eine "wilde" Landschaft , die bis heute jeder Kultivierung trotzte.
Der Wandersteig ist über die Gemeinden Sautens, Haiming und Roppen erreichbar, gut markiert und so positioniert, dass von verschiedenen Stellen eine Zugangsmöglichkeit gegeben ist. Die Wege sind so angelegt, dass sie für Jung und Alt leicht begehbar sind und entsprechende Rastplätze bieten.
Er soll anregend sein, neugierig machen und Anleitung sein für das Beobachten und Mitdenken. Er soll ein Wandern mit Lustzuwachs sein und eine nachhaltige Wirkung haben. Der Naturwandersteig soll vor allem auch helfen, Hochachtung vor der Natur zu haben der Natur wirklich vorbehaltlos zu begegnen.